07 März 2010

Wähe dem Apfel der sich mit Nüssen verbindet


Äpfel die sich mit Nüssen verbinden haben nur eines verdient, zu ihrer Strafe und zu meinem Vergnügen werden sie auf einem Germteig platziert und im Ofen gebacken.
Germteig steht bei mir hoch im Kurs und ich habe irgendwie das Gefühl, das im Moment gar süße Zeiten anbrechen, auch wenn das Frühjahr eine Zeit ist in der die Bikinifigur schön langsam aber sicher eine Rolle zu spielen anfängt.
Der Anbruch besagter Zeit markiert die folgende Apfelwähe.



Rezept für 1 Kuchen:

    Teig:
    125 g Milch
    30 g Zucker
    25 g Butter
    20 g Germ/Hefe frisch oder 1 Pk Trockengerm/hefe
    100 g Hühnerei
    250 g Mehl

    Nussmasse:
    80 g Butter
    80 g Haselnüsse gerieben
    80 g Zucker
    40 g Mehl
    100 g Hühnerei

    Prise Salz

    300-400 g Äpfel


Teig:
Milch mit Zucker, Butter und Germ vermischen und ca. auf Körpertemperatur erwärmen.
Eier zugeben und mit dem Mehl gut vermischen.

1-1½ Stunden gehen lassen. Dazwischen den Teig einmal kurz durchrühren.

Den Teig in eine gefettete Pizzaform oder in eine etwa gleich große Pfanne ohne Plastikgriff geben. Nach und nach mit den Fingern in Form ziehen bis der ganze Boden bedeckt ist.

Mit einer Gabel den Teigboden gleichmäßig einstechen.


Nussmasse:
Butter auf Raumtemperatur bringen.

Nüsse, Zucker, Mehl und Ei gut durchmischen. Die weiche Butter und eine Prise Salz zugeben und nochmals gut vermischen.

Die Nussmasse gleichmäßig auf den Teig aufstreichen.

Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Fächerförmig oder wie auch immer auf die Nussmasse auflegen und leicht andrücken.

Eventuell mit etwas Zucker bestreuen und bei 160°C Heißluft 30 Minuten backen.

Herausnehmen und am besten gleich noch warm verspeisen.

Mahlzeit.


Und noch viel mehr Süßes:
Grießauflauf mit Äpfel

Birnenstrudel
Milchkoch
Reisauflauf mit Rosinen und Kokos
Bananenscheiterhaufen
Geminztes Schokomus
Buchteln
Bananenkrapfen
Pflaumenschmarren
Mascarpone Kakaomuffin
Grießschmarren
Apfelkuchen mit Stich
Tschaikuchen
Süße Polentaschnitte
Apfelterrine
Ofenäpfel
Quark/Topfenlaibchen
Kaiserschmarren
Topfen/Quarkknödel

18 Februar 2010

Gemüse mit einem Untergrund aus Teig



Ich habe schon immer eine Vorliebe für Germteig (Hefeteig), allein der Geruch von frischem Germ ist unwiderstehlich, und genau deshalb wird er für diese Tarte verwendet. Aufgrund der kontrastierenden Farben habe ich Broccoli und Karotten genommen, viele andere Gemüse oder Gemüsemischungen sind genau so gut, wenn nicht sogar besser geeignet.
So darf lustig drauf losexperimentiert und neue Entdeckungen gemacht werden.
Viel Spaß mit diesem so genannten Grundrezept.




Rezept für 10 Personen:
    500 g Broccoliröschen TK oder frisch
    500 g Karotten

    250 g Zwiebel

    700 g Sauerrahm (Saure Sahne)
    350 g Hühnerei
    100 g Mehl
    Salz
    Pfeffer

    240 g Goudakäse gerieben

    Pizzateig


Karotten würfelig schneiden und mit den Broccoliröschen bissfest garen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Zwiebel grob würfelig schneiden und mit etwas Fett glasig dünsten. Zum Gemüse geben.

Sauerrahm, Eier und Mehl verrühren, zum Gemüse geben, abschmecken und gut durchmischen.

Den Pizzateig auf einem Backblech mit hohem Rand oder einem Pizzablech auslegen und am Rand mit den Fingern hochdrücken. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Die Gemüsemasse auf dem Pizzateig verteilen, mit dem Goudakäse bestreuen und im Rohr mit Heißluft bei 160°C 30 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und portionieren.

Mahlzeit

Anderes von Blech und Ofen:
Flammkuchen
Lauchwähe für Bequeme
Sellerie-Kartoffelgratin
Hirsegratin mit Gemüse

Karottenauflauf mit Verbindung zur Ingwerwurzel
Nudel-Gemüseauflauf
Zucchini-Kartoffelgratin
Kartoffel-Spinatauflauf

06 Februar 2010

Maisgaletten auf der nächsten Stufe

Ich habe schon einmal ein Rezept für Maisgaletten gepostet und dachte mir besser geht´s nicht. Eine fehlerhafte Einschätzung.
Es geht und deshalb wird die nächste Stufe der Galette nicht vorenthalten.
Ich liebe diese Laibchen denn sie schmecken im warmen, wie auch im kalten Zustand. Sind flexibel einsetzbar als Hauptspeise oder Beilage und vor allem recht schnell gemacht.
Hier kommt der nächste Level.


Rezept für 10 Personen:
    1250 g Zuckermais (TK oder aus der Dose)
    250 g Zwiebel

    250 g Hühnerei
    250 g Mehl
    15 g Salz
    Pfeffer schwarz geschrotet
    Öl

Maisdose öffnen und in einem Sieb abtropfen lassen. TK- Mais nach Packungsangabe kochen oder dämpfen, abschütten und etwas auskühlen lassen.

Zwiebel fein würfelig schneiden und mit etwas Öl glasig schwitzen, auskühlen lassen und zum Mais geben.

Mehl und Eier verrühren und 10-15 Minuten quellen lassen. Mais und Zwiebel zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und gut durchmischen.

In einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl kleine Laibchen mit Hilfe eines Löffels geben und diese beidseitig goldgelb braten.
Es gibt auch die Möglichkeit den ganzen Pfannenboden zu benützen um große Maisfladen zu erhalten.

Aus der Panne nehmen und gleich servieren.

Mahlzeit.



Andere Rezepte in Laibchenform:
Reislaibchen aus Risotto
Pilz-Kartoffellaibchen
Roggenlaibchen
Hirselaibchen
Zucchinipuffer
Topfen- oder Quarklaibchen
Sauerkrautlaibchen
Vitallaibchen
Kartoffel-Tomatenpuffer

30 Januar 2010

Im groooßen Biosupermarkt



Das es in Raubling einen großen Bio-Supermarkt gibt war mir schon seit langem bekannt und wurde mir auch immer wieder von Freunden empfohlen den unbedingt anzuschauen.
Auf der letzten Heimfahrt von Rosenheim wurde dann auch flux nicht auf die Autobahn aufgefahren sondern erst nach ein paar Metern weiter abgebogen und der Markt besucht.
Ich war hin und weg vom Angebot das sich mir auftat. Eine große Auswahl an verschiedensten Ölen, Gewürzen und so vielen anderen Sachen. Eine große Käsetheke die keinen ungerührt lassen kann und auch eine große Ecke mit frischem Gemüse sind vorhanden.
Ich bin ja nicht unbedingt der Einstellung das alles was auf den Tisch kommt Bio sein muss, aber ich stehe mir einfach auf eine gute Qualität der Lebensmittel die ich kaufe und die bekomme ich oft nur im Reformhaus.
Klar die Preise sind teilweise auch ganz schön gepfeffert aber nicht immer. Oft kaufe ich Bio billiger ein als konventionelle Ware. Ein Preisvergleich lohnt.
Grundsätzlich bietet der Bioring-Supermarkt ein Einkaufserlebnis, allein das durchschauen macht Spaß, denn hier gibt es allerhand zu entdecken.

Wer im Umkreis zu Hause ist kann ich nur sagen, schau vorbei.


KochSinn auf einer größeren Karte anzeigen

Und noch andere Einkauftipps

20 Januar 2010

Mariniertes Rindfleisch und nichts mehr bleibt übrig


Manchmal, vielleicht nicht oft, da kann es passieren das ein Stück gekochtes Rindfleisch übrig bleibt. Gehen wir nun von dieser Annahme aus.
Es wäre eine gute Idee das gekochte Rindfleisch zu marinieren, am besten mit etwas guten italienischen Rotweinessig. Eventuell noch gekochtes Gemüse dazu. Etwas Zwiebel wäre auch fein.
Das hört sich doch nach richtig einem feinen Essen an und schon ist das übrig gebliebene Fleisch flux verwertet.
Rezept dazu gibt es natürlich auch und wie immer für 10 Personen da ich ja nicht ahnen kann wie viel Rindfleisch zur Verfügung steht.

Rezept für 10 Personen
    800 g Rindfleisch gekocht
    100 g Rotweinessig
    Salz

    200 g Zwiebel
    300 g Karotten
    300 g Sellerie
    100 g Olivenöl
    Salz, Zucker
    Pfeffer schwarz geschrotet
    Oregano frisch oder getrocknet

Rindfleisch in feine Streifen schneiden, mit Essig und Salz gut durchmischen und ein paar Stunden oder noch besser über nacht gekühlt stehen lassen.

Karotten und Sellerie in Scheiben schneiden und in Salzwasser oder wenn vorhanden in Brühe bissfest kochen. Abseihen und noch warm zum Rindfleisch geben.

Zwiebel vierteln und in Streifen schneiden. Zum Rindfleisch geben. Olivenöl zugeben und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano abschmecken. Noch etwas ziehen lassen und anrichten.

Mahlzeit


Andere Rindfleischverwerter:
Rindfleischterrine
Rindfleischsalat