Original Thai-Currypaste in eigener Herstellung
Die Paste ist eine Grundlage der Thai-Küche und wurde mir von meiner Arbeitskollegin Pom gezeigt.
Zur endgültigen Verwendung in Currys oder Suppen einfach Öl erhitzen, etwas von der Paste zugeben und verrühren, danach kommen dann alle anderen Zutaten wie Gemüse, Fisch oder Fleisch dazu.
Ein erfrischender, zitroniger Geschmack der die Sehnsucht nach einem Thailandurlaub weckt, an Sonne und 30°C, während es in diesen Breiten anfängt immer kälter zu werden.

Von links oben nach unten: Galgant, Chili rot,
Krachai oder Fingerwurz, Kaffirlimettenblätter,
Zitronengras, Schalotten und Knoblauch,
ergibt die fertige Currypaste.
Die meisten Zutaten sind nur im Asiahandel und in Portionsgrößen von 100 g erhältlich, dadurch erklärt sich die Einhundertgrammmanie des folgenden Rezeptes.
Rezept für etwa 700 g Paste
- 100 g Chili rot, grün oder gemischt
100 g Galgant
100 g Krachai oder Fingerwurzel
100 g Schalotten
50 g Knoblauch
3-4 ST Zitronengras (ca. 100 g)
3 ST Kaffirlimetten*
Salz
¼l Öl
Alle Zutaten, bis auf Öl, Kaffirlimetten und Salz mit dem Messer grob zerkleinern
-mit einem Sparschäler die Schale der Kaffirlimette abschälen, es soll möglichst nichts weißes dabei sein. Es wird nur die Schale verwendet, der Rest wandert in den Müll, weil sehr bitter. In Thailand werden die Früchte teilweise als natürliche Klosteine verwendet, der Geruch ist den unseren nicht unähnlich.
-mit dem Cutter, oder wer hat, mit dem TM zu einer Paste zerkleinern
-etwas Öl und Salz zugeben
-in Schraubgläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren
-Haltbarkeit beträgt einige Monate
*Da leider keine Kaffirlimetten kaufbar waren, wurden bei der abgebildeten Currypaste die Blätter der Kaffirlimette verwendet (20 Stück).






4 Komentare:
Die Currypaste ist in meinem Kopf gespeichert! Ich lese, der TM zieht immer größere Kreise ;-)
Interessant mal zu sehen was drin ist; wenn man nicht regelmässig Thaiküche kocht, leider zu grosse Mengen.
@christel
Der gute TM, wenn er doch nicht gar so teuer wäre und was mach ich mit seinem Vorgänger.
@lamiacucina
Für die großen Mengen gibt es eine einfache Lösung, einfach an Freunde verteilen und oft muss man dann aufpassen das einem selbst noch was bleibt.
Toll! Deine Arbeitskollegin hat doch bestimmt noch mehr solcher selbst herzustellender Kochgrundlagen ;-)
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